ASV Heiligenwald 1935 e.V.
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Rotfeder - Scardinius erythrophthalmus

Die hochrückigen Rotfedern haben kleine, schräg nach oben gerichtete Mäuler und eine scharfe Bauchkante mit Kielschuppen. Der Vorderrand der Rückenflosse liegt hinter dem Ansatz ende der Bauchflossen. Die Iris des Auges ist gelb und nicht rot wie die der Plötze. Auch die Körperfarbe ist verschieden. Während der Rücken grün bis grünbraun ist, sind die Seiten grüngelb mit einem goldenen Glanz und der Bauch hell. Rücken und Brustflossen sind gelbrot bis rotgrau, die übrigen Flossen sind besonders zur Laichzeit blutrot. Rotfedern leben vor allem in stehenden und langsam fliessenden Gewässern, wo sie sich in Schwärmen nahe der Oberfläche oder in mittleren Tiefen bewegen. Sie ernähren sich von Zooplankton und Phytoplankton, Weichtieren, Wasserinsekten und verschmähen selbst die Larven und den Laich verwandter Arten nicht. Gern gefressen werden auch Pflanzen und deren Reste. Mit 2-3 Jahren erreichen sie die Geschlechtsreife und laichen in kleineren Schwärmen von Mai bis Juli. Meist laichen sie ein oder zweimal auf Wasserpflanzen, Steine und anderes. Sie kreuzen sich mit Plötzen, Güstern und Ukeleis. Im Vergleich zur Plötze ist die Rotfeder an den meisten Standorten mit wesentlich niedrigeren Beständen vertreten. Trotzdem ist sie ein wichtiger Nährfisch der Raubfischarten, weshalb sie früher in geringem Maße in Zuchtteichen ausgesetzt wurde. Ihr Fleisch schmeckt besser als das der Plötze, hat aber ebenso viele feine Gräten.

 

Grösse: 25-30 crn, höchstens 50 cm

Gewicht: 0,3-1 kg, vereinzelt bis 2 kg

Fruchtbarkeit: 90 000-230 000 Eier

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